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22. Juli 2013

Instagram-Projekt "A nerdy life"


Social Media und ich… Auf Facebook könnten wir beide den Beziehungsstatus auf „es ist kompliziert“ stellen und alles wichtige wäre gesagt. Als kleiner Nerd der ich bin, interessiert mich die grosse weite Welt des Web 2.0 über alle massen und es gab Zeiten, da hatte ich auf meinen Android-Geräten alle möglichen Apps zu den verschiedenen Social-Media-Plattformen: Facebook, Twitter, Google+, Pinterest, Instagram, Tumblr, Foursquare und wie sie auch alle heissen. Mühsam versuchte ich auf allen Plattformen stetig aktuell und interessant zu sein. Doch zu welchem Preis und zu welchem Zweck?
 
Lange schon hat mich dieses Fieber schon verlassen. Schon lange nutze ich meine Zeit für andere (bessere) Hobbys. Twitter habe ich seit Monaten nicht mehr mit Hashtags gefüttert, im Nerd-Camp namens Google+ habe ich meine Zelte abgebrochen, Foursquare hat keine Ahnung mehr wo ich bin und auch hier im Blog ist es nun seit April letzten Jahres still. Einzig Facebook pflege ich mehr oder weniger regelmässig, dies wohl aber auch nur, weil dort die meisten Leute erreicht werden und es schon als Casual gilt. Aus meiner Sicht ist der Social-Media-Hype längst vorbei und steckt nun in der Midlife-Crisis...

Doch dies will ich hier nun nicht weiter Vertiefen. Grund für diesen Post ist der Wunsch, der sich bei mir in letzter Zeit wieder gebildet hat, trotz Zeitnot etwas regelmässig mit der Welt zu teilen. Gerne würde ich einen Gamer-Blog schreiben, gerne würde ich vielen Leuten interessante Fotos oder Filme zeigen… doch woher die Zeit nehmen wenn nicht stehlen? Ein Blog zu schreiben benötigt viel Zeit und Kreativität (jedenfalls um meinen Qualitätsansprüchen zu genügen), gute Fotos und/oder Filme zu machen benötigt viel Zeit und auch die Nachbearbeitung dauert lange, „Let’s play“-Videos gibt es praktisch zu jedem Game in guter Qualität. Was also könnte die Lösung für meine Suche sein. Ich weiss es nicht genau, doch ich wage nun mal ein kleines Experiment an dem ich euch teilhaben lasse und hoffe, es kommt an.

Ausgangspunkt für das Projekt ist mein Smartphone und das Portal „Instagram“… Ja, das ist das Teil mit den massiv übertriebenen Vintage-Filtern, mit dem die Hipster- und #YOLO-Generation ihre Mahlzeiten fotografiert und mit der ganzen Welt teilt… und nein, ich habe nicht vor das zu tun. Vom heutigen Tag an, werde ich täglich ein Bild aus meinem Leben posten. Täglich ein Bild, welches meinen Tag beschreibt, täglich ein Bild von dem Ort wo ich bin, täglich ein Bild von einem Gegenstand der hilfreich war, täglich ein Bild von irgendetwas. Sei es nun eine Computer-Maus, ein Fussballstadion, ein Schraubenzieher, mein Millionen-Lottogewinn in kleinen Scheinen oder ein Wassereis… täglich ein Bild aus meinem ganz normalen, teilweise nerdigen Leben. Ob dies nun Kunst, Philosophie oder total Verrückt ist (oder alles zusammen) ist mir egal, den für mich zählt der Wille und die Hoffnung das einige Leute Gefallen an diesem Projekt finden.

Ihr findet mich auf Instagram unter dem Benutzernamen „black_panther23“ oder direkt auf instagram.com/black_panther23  

 

27. März 2012

the black blog in Japan Teil 3 - Hinreise


Tagwacht um 7 Uhr… das ist für mich schon normal sehr hart. Und nun, da ich nur knapp 5 Stunden geschlafen habe um so mehr. Als Vorbereitung für die Ferien in Japan, und im Speziellen der Aufenthalt im Park Hyatt nächste Woche, habe ich mir noch einmal den Film „Lost in Translation“ angesehen. Und das, nachdem ich erst um 10 Uhr abends vom YB-Match nachhause gekommen war. Desweiteren war auch meine Idee, dass ich möglichst müde das Flugzeug in Zürich besteigen möchte, sodass mir das Schlafen dort nicht so schwer fallen würde.

Mit der RBS ging nach 9 Uhr Richtung Bern wo das Zusammentreffen mit meiner Reisebegleitung bevorstand. Zusammen wurde Intercity um 10 Uhr Richtung Zürich Flughafen bestiegen, wo wir nach etwas mehr als einer Stunde eintrafen. Da wir bereits am Vortag eingecheckt hatten, musste nur noch die Koffer abgegeben werden und wir konnten uns bereits zu unserem Gate E46 aufmachen. Nach sehr kurzer Wartezeit waren wir dann auch schon von den ersten an Bord und richteten uns für den langen Flug ein. Etwas mehr als 9600km in 12 Stunden zeigte das Bordsystem an. In Anbetracht der doch ziemlich engen Sitze, schauderte es uns bei dieser Aussicht auf unsere nähere Zukunft. Und unser Unbehagen wuchs weiter, als in unmittelbarer Nähe von uns 2 Kleinkinder platziert wurden…

Unser Flugzeug steht bereit in Zürich
Mit nur 10 Minuten Verspätung hob der Flug LX160 vom der Startbahn ab. Nach einem Essen (leckeres Poulet nach Japanart) und einer Mövenpick-Vanille-Glace wurden die Sitze sogar noch unbequemer. So schlug ich mich die nächsten Stunden mit lesen, Film schauen, Musikhören und gelegentlichen Spaziergängen im Flugzeug bei Laune. Dass das eine Kleinkind noch fürchterlich zu weinen begann war die Kirsche auf dem Dessert.

Um 8 Uhr Ortszeit (also 1 Uhr morgens in der Schweiz) setzen wir schliesslich auf der Landebahn von Tokyo-Narita auf. Das übliche Prozedere mit Passkontrolle, Fingerabdruck-Scan und Foto war schnell erledigt und wir konnten unserer Koffer bei der Gepäckausgabe abholen… oder besser gesagt, wir konnten wie immer ewig darauf warten. Anschliessend zogen wir weiter an den Schaler für den Japan-Rail-Pass, um unsere Vaucher umzutauschen. Und bereits zum ersten Mal durften wir in den Genuss der ausserordentlichen Hilfsbereitschaft und Servicequalität der Japaner kommen: Auf unsere Aussage, dass wir heute noch nach Hiroshima wollen, wurde uns gleich an diesem Schalter sämtliche (kostenlose) Sitzplatzreservierungen für diese Reise gemacht, so dass wir uns um dies heute nicht mehr kümmern mussten. Da könnte so manches Unternehmen bei uns sich eine Scheibe abschneiden.
Stationsschild des Bahnhofs Shinagawa
Mit dem Narita-Express ging es sogleich Richtung Tokyo bis zur Station Shinagawa (ca. 75 Minuten Fahrt), wo wir nach knapp 15 Minute Wartezeit auf den Kikari-Shinkansen Richtung (Shin-)Osaka umsteigen konnten. Als wir nach 3 Stunden dort eintrafen, hatten wir gut eine halbe Stunde Zeit das Gleis zu wechseln, bevor der Sakura-Shinkansen mit uns Richtung Hiroshima davonraste. Wie auch in den beiden vorderen Zügen verbeugten sich die Angestellten von Japan Rail jedes Mal wen sie den Wachen betraten und verliessen. Eine Eigenheit die wir bereits das letzte Mal kennen und schätzen gelernt haben. 
Einfahrt eines Shinkansen-Zugs des Typs 700 (Fahrtgeschwindigkeit 285km/h)
Nochmals 1.5 Stunden später standen wir dann bereits in Hiroshima vor den Taxi-Stand und liessen uns zu unserem Hotel „Ana Crowne Plaza“ chauffieren. Ein sehr schönes 4-Sterne-Hotel welches Zentral in Hiroshima gelegen ist. Schnell bezogen wir unser Zimmer im 12 Stock, damit wir sogleich wieder nach draussen kamen um den zuvor aus dem Taxi erspähten „FamilyMart“ aufzusuchen. Eingedeckt mit Sushi, Salat und Getränken, richteten wir uns gemütlich im Hotelzimmer ein und genossen unser Nachtessen.
Nach einer kurzen Meldung zuhause, dass man sicher angekommen ist, begaben wir uns noch auf einen letzten Streifzug durch die nähere Umgebung und entdeckten dabei einige für uns wichtige Orte (Nudel bar, Supermärkte, usw.) und schlenderten noch durch eine uns bekannte Einkaufsstrasse mit einigen skurrilen Geschäften, bevor wir uns zurück ins Hotel begaben.

Hier noch ein paar Eindrücke davon:












20. August 2011

Fotos: Ausflug auf den Chasseral

Viele Jahre lang wohnte ich ein einem verschlafenen Seeländer-Kaff und hatte von meinem Zimmer aus einen direkten Blick auf den Berg Chasseral. Majestätisch thronte dieser Berg über dem ganzen Seeland und ist dank dem grossen Sendemast unverkennbar.


Chasseral vom Saurenhorn aus (Ähnlich wie aus meinem ehemaligen Zimmer)


Und wie das halt so ist mit Dingen die einem vor der Nase sind, bis gestern war ich noch nie dort. Nun konnte ich aber meinen freien Tag von gestern nützen und fuhr mit dem Auto am Mittag los und war ca. eine Stunde später dort. Was ich dort gesehen habe könnt ihr hier in meinem Picasa-Album anschauen.

Fotos





20. Mai 2011

Blog-Pause

Nein, "the black blog" ist noch nicht tot!!!
Doch zur Zeit ist eine "künstlerische Pause" angesagt, da weder die Zeit noch die Themen genügend vorhanden sind... und da ist die Motivation leider nicht sehr hoch. Ich hoffe bald wieder die ersten Einträge zu interessanten Themen schreiben zu können und euch wieder zu unterhalten.
Gleichzeitig versuche ich ein kleines Fotoarchiv über Picasa zu erstellen, welches ich euch an dieser Stelle schon bald vorstellen möchte. Zudem plane ich eine mehrteilige Serie über Computerspiele (sofern dies dann auch gut ankommt). Habt ihr sonst noch Wünsche und Ideen? Schreibt mir dies in die Kommentare...

Bis bald, euer
black_panther